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Vanuatu

Im November 2025

Im türkisfarbenen Herzen des Südpazifiks liegt Vanuatu – ein Archipel aus 83 Inseln, auf denen Feuer und Wasser, Tradition und Abenteuer eine einzigartige Melodie bilden. Zwischen aktiven Vulkanen, üppigen Regenwäldern und einigen der freundlichsten Gemeinschaften Ozeaniens entfaltet sich ein Inselstaat, der zugleich ursprünglich, geheimnisvoll und überraschend modern wirkt.

Insel Efate

Efate ist eine der Hauptinseln des südpazifischen Staates Vanuatu. Unsere Unterkunft liegt in Port-Vila, der Hauptstadt des Landes. Die rund 900 km² große Insel ist vulkanischen Ursprungs und geprägt von üppigem Regenwald, fruchtbaren Böden und einer abwechslungsreichen Küstenlandschaft. Hier leben etwa 66.000 Menschen, die meisten davon in Port-Vila. Während unseres Aufenthalts schwankt das Wetter zwischen 26 °C in der Nacht und über 30 °C am Tag bei vorwiegend heiterem Himmel. 

Unsere Unterkunft lag günstig am Eingang der Stadt, unterhalb der Haupteingangsstraße und direkt an der Meeresbucht, die den Hafen von Port-Vila bildet, in einem idyllischen kleinen tropischen Garten. Unser Zimmer war geräumig, gut ausgestattet und lag sehr schön und ruhig direkt oberhalb des Wassers. Zur Strandpromenade von Port-Vila sind es nur wenige Minuten zu Fuß. Ein modernes Einkaufszentrum mit einer Reihe von Schnellrestaurants liegt sogar noch näher. Außerdem gibt es in Port-Vila ein gut funktionierendes Bussystem. Entlang der Hauptstraße befinden sich in kurzen Abständen ausgeschilderte Haltestellen. Dort kann man einen der zahlreichen Kleinbusse heranwinken, dem Fahrer das Ziel nennen und wird dann zum Einheitspreis innerhalb des Stadtgebiets dorthin gebracht. Über Pacific-Travel-House hatten wir auf Efate zwei Ganztagesausflüge gebucht. Zum einen eine Rundfahrt über die gesamte Insel und zum anderen ein Ausflug zum Schnorchel- und BadeParadies Pele-Island. Auf Efate gibt es eine geteerte Straße, die im Zweiten Weltkrieg von der amerikanischen Armee angelegt wurde. Auf ihr kann man einmal um die gesamte Insel herumfahren. Außerhalb des Stadtgebiets besteht sie jedoch mehr aus Schlaglöchern als ausgeteerten Abschnitten. Gut, dass wir einen erfahrenen Guide und Fahrer hatten!

Insel Malekula

Malekula ist die zweitgrößte Insel Vanuatus und gilt als eine der ursprünglichsten und kulturell vielfältigsten Regionen des Landes. Hier leben rund 23.000 Menschen, verteilt auf zahlreiche Dörfer, in denen fast 30 verschiedene Sprachen gesprochen werden. Bei unserer Ankunft auf Malekula werden wir von sonnigem und heiterem Wetter bei 26 °C bis 30 °C begrüßt. 

Wir flogen mit einer älteren Twin Otter der Air Vanuatu. Beim Check-in wird zunächst unser Gepäck gewogen, dann müssen die Fluggäste zusammen mit ihremHandgepäck auf die Waage. Dabei werden die Passagiere je nach Gewicht auf die Plätze verteilt, damit das Flugzeug gut getrimmt ist.

Mit einem lokalen Guide gingen wir auf einerExpedition in den Dschungel. Die letzte Strecke ging es nur noch zu Fuß weiter, so dicht ist der Dschungel. Wir kamen zu einer Stelle, an der bis zur christlichen Missionierung vor vielleicht 80 bis 100 Jahren – so genau kann das keiner sagen – Kannibalen lebten. Von deren Hinterlassenschaften ist wenig zu sehen; einige Steine und Schädel bilden ein makaberes Bild. Um sich das Leben damals vorstellen zu können, muss man schon ein gerütteltes Maß an Fantasie mitbringen. Der absolute Höhepunkt unseres Aufenthalts auf Malekula war ein Besuch bei den „Small Nambas“. Die Stämme der Insel Malekula lassen sich in kleine und große Nambas unterteilen. Die kleinen Nambas tragen einen sehr schmalen Penisschutz, die großen Nambas einen breiten. Warum das so ist, weiß niemand so genau, es hat sich halt historisch so entwickelt.


Insel Espiritu Santo

Espiritu Santo ist mit einer Fläche von rund 3.955 km² die größte Insel des südpazifischen Staates Vanuatu. Die Landschaft ist vielfältig und umfasst dichte Regenwälder, hohe Berge sowie traumhafte Strände und die berühmten „Blauen Löcher“. Im Südosten der Insel liegt Luganville, die zweitgrößte Stadt Vanuatus, die als Ausgangspunkt für viele touristische Aktivitäten dient.

Die Deko Stop Lodge ist eine sehr schöne und gepflegte Unterkunft oberhalb von Luganville. Vom Poolbereich aus hat man einen großartigen Blick auf die Stadt, die Bucht, den Hafen und die gegenüberliegende Insel. Das Restaurant der Lodge ist ein beliebter Treffpunkt der dauerhaft in Luganville lebenden Ausländer. Zu den Attraktionen der Insel gehört der Riri-River. Hier steigt man in ein größeres Kanu aus Fieberglas mit einem hölzernen Ausleger um. Das Wasser ist kristallklar, sodass man ohne Schwierigkeiten bis auf den Grund sehen kann. Der Flussgrund ist sandig, gelegentlich liegen Steine oder Baumstümpfe im Wasser. Die Bäume des Urwalds – hier ist es noch ein echtes Stück Urwald – neigen sich über den Fluss. Lianen hängen von den Ästen ins Wasser hinab. Die über das Wasser ragenden Äste sind mit Farnen und anderen Gewächsen überwuchert. 

Am Champage-Beach heißt es: Rein in die Badeklamotten und ab ins Wasser! Der Strand ist feinpudrig weiß und traumhaft schön. Das Wasser ist wunderschön klar und angenehm warm. 

Das Matevulu Blue Hole ist eine Erweiterung des Matevulu River mit wunderschön blauem Wasser. Neben dem Farbspiel des Wassers und der üppig grünen Vegetation gibt es alles, was man braucht, um sich im Wasser zu tummeln. 


Insel Tanna

Tanna ist eine der faszinierendsten Inseln des südpazifischen Staates Vanuatu. Die etwa 40 km lange und 19 km breite Insel hat rund 28.000 Einwohner und ist besonders bekannt für den aktiven Vulkan Mount Yasur, der seit mindestens 800 Jahren nahezu ununterbrochen tätig ist.

Das White Grass Resort liegt in einem wunderschönen Garten mit blühenden Pflanzen, Palmen und allem, was einen großzügigen, sehr schön angelegten und gepflegten tropischen Garten ausmacht. In der Anlage gibt es einige schön angelegte Aussichtspunkte, von denen aus man den Sonnenuntergang über dem Meer beobachten kann. Bei Ebbe herrschen ideale Bedingungen für einen Ausflug mit Schnorchel und Tauchermaske zum Riff direkt an der Lodge.

Durch sehr unwegsames Gelände kommt man bei einem Ausflug zur malerischen und einsamen Port Resolution Bay. Sie wurde nach der Resolution, dem Schiff des Entdeckers James Cook, benannt. Von hier ist es nicht weit bis zum Vulkan Yasur.  Der Yasur ist für die Einwohner Segen und Fluch zugleich. So ist er für den außerordentlich fruchtbaren Boden verantwortlich, quält aber die Anwohner immer wieder mit seiner Asche. Ein Höhepunkt jeder Reise durch die Südsee ist es, den Yasur zu besteigen. Nach Einbruch der Dämmerung ist das Schauspiel der kochenden Lava etwa 200 Meter unter dem Aussichtspunkt am Kraterrand gut zu beobachten. Immer wieder schießen glühende Lavabrocken und Fontänen aus geschmolzenem Gestein hinauf, die jedoch in sicherer Entfernung vom Kraterrand bleiben.