Zum Hauptinhalt springen

Aloha Spirit

Surfen und Waikiki-Beach

Aloha Spirit

Der Aloha Spirit ist weit mehr als ein freundlicher Gruß – er beschreibt eine ganze Lebenshaltung, die tief in der hawaiischen Kultur verankert ist. Viele Besucher spüren ihn intuitiv, aber seine Bedeutung ist erstaunlich vielschichtig. Der Aloha Spirit ist sogar im hawaiischen Staatsrecht erwähnt. Dort wird er als Leitprinzip für respektvolles, kooperatives Verhalten beschrieben – eine Art moralischer Kompass für das öffentliche Leben. Die gesetzliche Verankerung des Aloha Spirit findet sich in den Hawaii Revised Statutes, § 5‑7.5.

„Aloha“ bedeutet nicht nur Hallo oder Auf Wiedersehen. Es steht für:

•     Freundlichkeit, Mitgefühl, Respekt, Großzügigkeit und die  Verbundenheit mit anderen Menschen und der Natur

Es ist eine Art, der Welt zu begegnen – offen, warmherzig und ohne Hast. „Aloha“  hat eine spirituelle Dimension. Im traditionellen hawaiischen Denken beschreibt der Aloha Spirit eine innere Balance zwischen:

•     Harmonie zwischen Körper, Geist und Umwelt, Bewusstsein für das eigene Handeln und dem Leben im Einklang mit der Gemeinschaft

Er ähnelt in seiner Tiefe Konzepten wie Mana (Lebenskraft) oder Pono (richtiges, ausgewogenes Handeln) und zeigt seine praktische Bedeutung im Alltag. Der Aloha Spirit zeigt sich in:

•     Gelassenheit im Umgang miteinander, Hilfsbereitschaft ohne Erwartung einer Gegenleistung, Wertschätzung von Natur und Kultur und einem Lebensrhythmus, der weniger vom Stress und mehr vom Miteinander geprägt ist.

Surfen - der königliche Sport

Surfen entstand im alten Polynesien, doch seine kulturelle Blüte erreichte es in Hawaiʻi. Für die Hawaiianer war das „Wellenreiten“ ein spiritueller Akt. Die Könige und Königinnen Hawaiʻis nutzten das Surfen, um Macht, Geschick und göttliche Verbundenheit zu demonstrieren. Im 19. Jahrhundert trugen hawaiianische Prinzen die Tradition in die Welt hinaus. Weltweit populär wurde das Wellenreiten durch den Einsatz von Duke Kahanamoku. Folgerichtig findet man seine Statue man am Strand von Waikiki. Duke Paoa Kahinu Mokoe Hulikohola Kahanamoku, so sein vollständiger Name, gilt als der „Vater des modernen Surfing“.

Duke Kahanamoku wurde 1890 in Honolulu geboren und hier starb er 1968. Er war der erste hawaiische Olympiasieger überhaupt und gewann drei Gold- und zwei Silber-Medaillen im Freistilschwimmen (1912, 1920, 1924). Damit galt er jahrelang als schnellster Freistilschwimmer der Welt. Später arbeitete er als Schauspieler und als Sheriff von Honolulu.

Auf seinen weltweiten Schwimm‑ und Showtouren führte er das Surfen erstmals außerhalb Hawaiʻis vor. Besonders berühmt ist seine Surf-Demonstration 1914 in Freshwater Beach, Sydney, die als Geburtsstunde des australischen Surfens gilt. Auch in Kalifornien zeigte er das Wellenreiten – ein entscheidender Impuls für die spätere Surfkultur an der US-Westküste.


Duke Paoa Kahinu Mokoe Hulikohola Kahanamoku

Duke Kahanamoku gilt als lebendes Symbol für den Aloha-Spirit, er verkörperte hawaiianische Gastfreundschaft, Ruhe und Eleganz. Sein Stil auf dem Brett – fließend, kraftvoll, mühelos – faszinierte Zuschauer weltweit.

Waikiki Beach

Der weltweite Inbegriff des mondänen Strand ist zweifelsohne der Waikiki Beach auf Oʻahu. Er gehört zu den berühmtesten Stränden der Welt und liegt an der Südküste Honolulus. Der Waikiki Beach erstreckt sich über mehr als 3 Kilometer feinen Sandstrand. Der Strand wird durch dahinter aufragenden Hochhäusern und Hotelburgen und auf der rechten Seite durch den markanten Diamond Head, einen erloschenen Tuffkegel, abgeschlossen. Diese Szenerie steht für die ikonische Bedeutung des Waikiki Beach.

Der Name Waikīkī bedeutet „sprudelndes Frischwasser“ und verweist auf die Quellen und Feuchtgebiete, die früher die Landschaft dieses Gebiets prägten. Ursprünglich war Waikiki ein Rückzugsort der hawaiischen Königsfamilie, die hier im 19. Jahrhundert das Wellenreiten pflegte. Und wenn sich heute Anfänger und Fortgeschrittene tummeln, so liegt das daran, dass die sanften, langen Wellen machen ihn ideal für das Surfen machen. Waikiki gilt als der der Geburtsorte des modernen Surfens. Ein markantes Wahrzeichen ist die Statue von Duke Kahanamoku, dem legendären hawaiischen Surfer und Olympiaschwimmer, der als „Vater des modernen Surfens“ gilt.

Die Kalākaua Avenue erschließt den Strand. Hier reihen sich Hotels, Restaurants und Geschäfte, die Waikiki zu einem lebhaften Zentrum für Besucher aus aller Welt machen. Von edlen Luxus-Boutiquen bis zum Surf-Shop, alles ist hier zu finden. Und im Shop der Maui Brewing Co kann man bestes Hawaiʻianisches Bier kaufen.

Waikiki Beach ist nicht nur ein Strand, sondern auch ein Ort kultureller Vielfalt. Aus hawaiianischer Tradition, amerikanischen und asiatischen Einflüssen sowie Touristen aus aller Welt entsteht ein lebendiger Mix.