www.hg-schaller.de

Windjammertörn mit der SV Florette

Sommer 2018: Segeln mit einem historischen Segelschiff entlang der Äolischen Inseln, den Perlen des Tyrrhenischen Meeres.

Die SV Florette

Die Florette ist die letzte aktive, original gebaute Brigantine im Mittelmeer und eine der letzten Holz-Windjammer die noch aktiv segeln.

Eine Brigantine (Schonerbrigg) ist ein Segelschiff mit zwei Masten, deren vorderer mit Fockmast, der hintere mit Großmast bezeichnet werden. Am Fockmast führt eine Brigantine Rahsegel; am Großmast führt sie teilweise oder ausschließlich Schratsegel.

Die Brigantine stellt daher eine Mischform aus Brigg und Schoner dar. Sie kann durch ihre Rahsegel Wind von hinten (raumen Wind) besser ausnutzen als ein Schoner; außerdem kann sie durch ihre Schratsegel höher am Wind segeln als eine Brigg, das heißt, sie kann besser „schräg gegen den Wind“ segeln.

Technische Daten

  • 1921 Stapellauf in der Picchiotti-Werft in Limiti sul Arno bei Florenz in Italien
  • Länge: 40m, Breite: 7m, Tiefgang: 3,2m, Bordhöhe: 2,5m, Masthöhe: 25m ab Deck
  • Segelfläche gesamt: 550qm, original Brigantine Takelage, traditionelle Handlungsweise, keine Winsch!
  • Max-Geschwindigkeit: mit Segel, 12Ktn., mit Motor, 8Ktn.- Besatzung: Familie Haynes
  • Mögliche Personenanzahl: 6 Crewmitglieder (Stammbesetzung) und maximal 30 Gäste (Normalbelegung: 22 Gäste)
  • 140qm Haupt- und Sonnendeck

Die Route - Sail to Fire

Kapitän Haynes richtet die Route jeweils nach den Möglichkeiten, die Wind und Wetter bieten, ein. Daher gleicht keine Tour exakt einer anderen Tour. Je nach dem Wind wird die Reihenfolge der Inseln so gewählt, dass eine optimale Tour erreicht wird. Wind und Schwell bestimmen dann die Wahl des jeweiligen Ankerplatzes.

Mit Ausnahme der Marina von Vibo Marina geht die Florette nur zum Tanken einmal an den Kai, es wird immer geankert und mit dem Beiboot getendert.

Wir fuhren folgende Route:

  • Vibo Marina (Festland)
  • Salina
  • Vulcano
  • Lipari
  • Panarea
  • Stromboli
  • Vibo Marina

Die Liparischen Inseln oder auch Äolischen Inseln (italienisch Isole Lipari oder Isole Eolie) sind eine Inselgruppe im Tyrrhenischen Meer nördlich von Sizilien. Zur Inselgruppe mit einer Gesamtfläche von 115,4 km² zählen sieben bewohnte Inseln mit etwa 13.768 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2009), die politisch zur Metropolitanstadt Messina der italienischen Region Sizilien gehören.

Die Liparischen Inseln liegen zwischen 30 km und 80 km vor der Nordküste Siziliens im Tyrrhenischen Meer. Der sizilianischen Küste am nächsten ist Vulcano. Nördlich folgen Lipari und Salina, westlich davon Filicudi und Alicudi, nordöstlich Panarea und Stromboli. Zu den sieben bewohnten Inseln kommen noch eine Reihe kleinerer, unbewohnter Inseln und Felsklippen hinzu wie z. B. Basiluzzo und Strombolicchio. Die größte Insel mit 37,5 km² ist Lipari, gefolgt von Salina (26,8 km²), Vulcano (21,2 km²), Stromboli (12,6 km²), Filicudi (9,5 km²) und Alicudi (5,2 km²). Die kleinste Insel mit 3,4 km² ist Panarea. Die höchste Erhebung der Liparischen Inseln ist der Monte Fossa delle Felci auf Salina, der eine Höhe von 962 m erreicht. Die Inseln sind vulkanischen Ursprungs und gehören zu einer Vulkankette, die sich vom Vesuv bis zum Ätna erstreckt.

Vulcano (21,2 km²), die südlichste der Liparischen Inseln, ist wegen ihrer warmen Schwefelquellen direkt neben dem Hafen eine gern besuchte Insel des Archipels. Geologen halten sie für am stärksten durch vulkanische Ereignisse gefährdet. Der Vulkan Vulcano, welcher sich zurzeit einzig aber heftig durch schwefligen Gestank und Fumarolen bemerkbar macht, pflegte in der Vergangenheit in Abständen von 100 bis 150 Jahren heftig auszubrechen. Er wird deshalb wie alle italienischen Vulkane laufend überwacht.

Stromboli (12,6 km²), die nach dem gleichnamigen Vulkan benannt ist, ist die nördlichste und viertgrößte Insel des Archipels. Durch seine regelmäßige explosive Aktivität ist der Vulkan der einzige noch ständig tätige Vulkan Europas. Die Insel ist mit ihren rund 160.000 Jahren die "Jüngste" unter den Liparischen Inseln.

Mehr Informationen über die SV Florette direkt vom Eigner

www.svflorette.com/