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Tips für Fotographen: Daten sichern!

Tipps und Tricks für Fotographen - Digitale Fotographie. Verlorene Bilder - das muss nicht sein

Es gibt nur zwei Arten von Daten:

- solche die gesichert wurden und

- solche die noch nicht verloren gegangen sind.

Und dieses Risiko wollen Sie mit Ihren wertvollen Bildern eingehen?

Lesen Sie auf dieser Seite weiter und laden Sie den ausführlichen Artikel "Schutz für den eigenen Computer", herunter.

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Für die Datensicherung, auch Backup genannt, gibt es eine Vielzahl von kommerziellen und Freeware Programmen. Prinzipiell kann man zwischen folgenden Verfahren unterscheiden:

- Backup von (wichtigen) Daten/Fotos

- Vollbackup (Imaging) des Rechners

- Archivierung von Daten/Fotos

Dabei werden die Daten auf Speichermedien wie tragbare externe Festplatten, Magnetbänder, CD oder DVD geschrieben. Sehr wichtig ist, dass das Backup / Archiv Medium, auf dem sich die Daten befinden, extern, am besten räumlich getrennt (im Banktresor, außer Haus, außerhalb des Zimmers in dem sich der Rechner befindet) aber auf jeden Fall elektrisch getrennt vom Rechner aufbewahrt werden. Nur während dem eigentlichen Backupverfahren (oder der Archivierung) darf das Medium (externe Festplatte oder Magnetband) mit dem Rechner verbunden sein. Am besten verwendet man ZWEI (oder noch besser mehrere) Festplatten (oder Bänder) und sichert abwechselnd auf diese Medien. Tritt nun der schlimmste anzunehmende Unfall auf und während des eigentlichen Backup Prozesses wird der Rechner und das Backup-Medium beschädigt, so ist immer noch eine dritte Kopie vorhanden.  Damit wird der Datenverlust zumindest auf ein Minimum beschränkt.

Unterschied zwischen Backup und Archivierung: Backup wendet man auf Daten an, die öfters genutzt und evtl. geändert werden. Archivierung dient zur Langzeitsicherung von Daten die nicht regelmäßig genutzt werden.

Und was passiert, wenn der Rechner defekt wird? Mit dem Backup / der Archivierung werden die Anwenderdaten gesichert, die Programme jedoch nicht. Hoffentlich können Sie die gesicherten Daten mit einem anderen Rechner/Programm öffnen und lesen! Auf jeden Fall empfiehlt es sich, den Rechner selbst zu sichern. Am besten erreichen Sie das, in dem Sie ein Image des Rechners zu erstellen und zu sichern. Betreffend der Medien für die Sicherung und die dazugehörigen Tipps (siehe vorstehend) gilt das Gleiche wie für das Datenbackup. Nur die dafür einzusetzenden Programme unterscheiden sich deutlich.

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Tools für das Backup

Welches Tool Sie für das Backup einsetzen wollen hängt von Ihnen ab. Wichtige Punkte sind das Betriebssystem, Ihre persönlichen Präferenzen und Erfahrungen sowie das Geld, das Sie bereit sind dafür einzusetzen.

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Ich empfehle Ihnen sich im Software Verzeichnis von Heise.de kundig zu machen. Eine Möglichkeit stellt Personal Backup dar, daneben gibt es aber eine Vielzahl von kostenlosen und kostenpflichtigen Tools. Für Microsoft Windows 7 ist die in das Betriebssystem eingebaute Sicherungstool eine brauchbare (und kostenlose) Möglichkeit.

Wenn Sie ein komplettes Image Ihres Rechners erstellen wollen:

Auch hierzu gibt es eine größere Auswahl an Tools; die Wahl hängt vom eingesetzten Betriebssystem und Ihren persönlichen Präferenzen und Kenntnissen ab. Ich persönlich verwende die Software Lösung "True Image" von Acronis. Diese Software hat mir schon zweimal sehr gute Dienste bei einem komplett defektem Windows Betriebssystem geleistet. In der neuesten Version verspricht der Hersteller auch eine Hardware unabhängige Wiederherstellung. Ausprobieren musste ich das bisher noch nicht, aber hierzu habe ich so meine Zweifel (Treiber, Aktivierungen etc.). Auch hier gilt: das Image MUSS elektrisch getrennt (und am besten auch räumlich getrennt) vom Rechner aufbewahrt werden, und es SOLLTEN immer zwei Images vorhanden sein.

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Gelöschte Daten wieder herstellen

Wenn das schlimmste passiert ist, hilft ein kühler Kopf und ein nützliches Tool zur Datenrettung. Professionelle Datenretter sind eine gute Wahl, wenn es um die Wiederherstellung beschädigter Datenträger geht. Knoll-Ontrack ist ein Dienstleister, der auf dem deutschen Markt agiert und empfohlen werden kann.

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Magic Photo Recovery: Findet gelöschte Fotos und stellt sie wieder her; unterstützt unter anderem Flash-Karten in Digitalkameras und Handys sowie die Dateiformate FAT12, FAT16, FAT32 und NTFS.

Wunder sind nicht zu erwarten, aber eine Versuch ist es immer wert. Bitte probieren Sie es an einer KOPIE ihrer Daten aus.

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