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Bali - Insel der Götter und Dämonen

Bali ist die westlichste der "Kleinen Sunda Inseln" und gehört seit 1949 zu Indonesien. Bali ist 5.531 km² groß (Nord-Süd: 95 km / Ost-West: 145 km) und es leben ca. 3,5 Millionen Menschen auf Bali. Ca. 90% der Einwohner sind Balinesen, der Rest sind Javanesen und Chinesen. Die dominierende Religion ist der Hinduismus. Die meisten Balinesen bekennen sich zur Hindu-Dharma-Religion, der balinesischen Glaubensform des Hinduismus. Einzug hielt der Hinduismus in Bali im 8. bis 9. Jahrhundert. Die Religion ist sehr stark in das tägliche Leben verwoben. Fast überall und täglich gibt es eine religiöse Zermonie und eine Prozession. Abertausende von Tempeln überziehen Bali, weshalb Bali auch die Insel der Götter und Dämonen genannt wird.

Geologisch ist Bali eine sehr junge Insel. Die Berge sind vulkanischen Ursprungs und bedecken etwas drei Viertel der gesamten Insel. Der mit über 3.000 Metern höchste Berg ist der Gunung Agung, der den Balinesen als Sitz der Götter gilt. Dieser Berg, der zuletzt 1963 ausgebrochen ist, stellt den Mittelpunkt des Balinesichen Lebens dar. Häuser, Dörfer und Temple sind zu ihm hin ausgerichtet. Der zweithöchste Berg ist der Gunung Batur; der sich in der Mitte einer riesigen zehn Kilometer breiten Caldera erhebt.

Das Klima ist tropisch warm mit hoher Luftfeuchtigkeit. Dabei teilt die zentrale Bergkette das Klima: im Süden regnet es deutlich mehr als im Norden, der im Regenschatten der hohen Berge liegt. Die Trockenzeit ist von Mai bis Oktober, wobei 30° bis 34° C auf Meeresniveau und 15° bis 20° C auf den Berggipfeln erreicht werden. Die Landwirtschaft stellt den wichtigsten Erwerbszweig der Balinesn dar. Es wird sehr viel Reis, vorwiegend im Nass-Feld anbei angebaut. Die Hauptanbaugebiete für die Landwirtschaft ist der Süden, wobei sich die Reisterrassen die Hänge der Berge hinaufziehen. Handwerk und Tourismuss sind zu weiteren wichtigen Einnahmequellen geworden.

Ubud ist das kulturelle Zentrum des Landes und eine der alten Hauptstädte, Malerisch gelegen zwischen Reisfeldern und Bergen bietet die Stadt eine große Anzahl kultureller und künstlerischer Attraktionen. Auf verschiedenen Bühnen finden hier fast täglich Aufführungen kultischer Tänze statt. Ein berühmter Tanz ist der "Barong" Tanz - einen Ausschnitt davon können Sie auf der nachfolgenden Seite bewundern. Ein anderer Tanz, den man sich unbedingt anschauen sollte, ist der "Kecak-Tanz".